Johanna Schweizer / Projektkoordination Kultur

Mela Meierhans
"Rithaa - ein Jenseitsreigen II"
Arabische Klagegesänge und Trauerrituale mit Kamilya Jubran, ensemble dialogue und Gästen
Ein Kompositionsauftrag des Gare du Nord Basel

Gare du Nord beginnt seine neunte Spielzeit mit dem Schwerpunkt «Neue arabische Musik im Dialog». Im Mittelpunkt steht dabei die Produktion «Rithaa – ein Jenseitsreigen II» von Mela Meierhans, die in Koproduktion mit dem Festival MaerzMusik der Berliner Festspiele und in Zusammenarbeit mit Pro Helvetia Kairo entstand. Als zweiter Teil ihrer Jenseitstrilogie, die mit „Tante Hänsi“ (2006) begann, thematisiert Mela Meierhans in ihrer Komposition arabische Klagegesänge und Totenrituale.

Für das grenzüberschreitende Werk hat sie die palästinensische Sängerin und Oud-Spielerin Kamilya Jubran gewinnen können, die gemeinsam mit der deutschen Mezzosopranistin Leslie Leon und den Protagonisten des ensemble dialogue die Gegensätze und Berührungspunkte von Trauerritualen der arabischen und westlichen Welt auslotet. Begleitet und kontrastiert von Videos der regelmässig in Ägypten weilenden Sandra Gysi bewegen sie sich fliessend zwischen zeitgenössischer westlicher und zeitgenössischer arabischer Musik.

Mit: Mela Meierhans (Komposition/Künstlerische Leitung), Kamilya Jubran (Komposition, Gesang, Oud), Sandra Gysi/Ahmed Abdel Mohsen (Film), Thea van Woland (Visual Arts), Charlotte Frisch (Choreographische Einrichtung), Ina Boesch (Textarbeit), Regina Lorenz (Kostüme), Martin Müller (Raum/Licht), David Buser (Technische Leitung/Licht), Martin Trümper (Ton), Johanna Schweizer/Ursula Freiburghaus (Projektleitung)

ensemble dialogue und Gäste: Kamilya Jubran (Gesang, Oud), Leslie Leon (Mezzosopran), Anna Spina (Vla), Claudia Eigenmann (Vc), Cristin Wildbolz (Kb), Françoise Rivalland (Perc, Santur), Meinrad Haller (Kl), Diane Eaton (Hr, Alphorn), Anita Kuster (Ps, Alphorn), Mela Meierhans (Leitung)

Mit Texten von Al-Khansa, Judith Butler, Birago Diop, Salman Masalha, Hassan Najmi (Mit freundlicher Genehmigung von Suhrkamp Verlag und Verso Books)

Gefördert durch: Kulturstiftung des Bundes, Fachausschuss BS/BL Musik, Pro Helvetia, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Artephila Stiftung, Fondation Nicati-de Luze, Schweizerische Interpretenstiftung und Fonds Werkraum Warteck pp.

Dauer: ca. 60 Minuten ohne Pause

28.03.10, 20.00h, Uraufführung, Maerz-Musik/Berliner Festspiele, Berlin
29.03.10, 20.00h, Vorstellung, Maerz-Musik/Berliner Festspiele, Berlin

13.10.10, 20.00h, Premiere, Gare du Nord, Bahnhof für Neue Musik, Basel
15.10.10, 20.00h, Vorstellung, Gare du Nord, Bahnhof für Neue Musik, Basel
16.10.10, 20.00h, Vorstellung, Gare du Nord, Bahnhof für Neue Musik, Basel
17.10.10, 20.00h, Vorstellung, Gare du Nord, Bahnhof für Neue Musik, Basel
18.10.10, 20.00h, Vorstellung, Gare du Nord, Bahnhof für Neue Musik, Basel

www.garedunord.ch
www.maerzmusik.de