Johanna Schweizer / Projektkoordination Kultur

"Diesseits vom Jenseits"
Interdisziplinäres Austauschfestival Mexiko/Schweiz
27.11.06 - 5.11.06 in Basel
15.03.07 - 29.03.07 in Mexico City

"Leben ist absurd, ohne an den Tod zu denken" (Roland Topor).

Warum essen die mexikanischen Kinder am Tag der Toten, hier Allerheiligen genannt, Zuckertotenköpfe und picknicken mit ihren Familien auf den Gräbern ihrer Liebsten, während man bei uns mit gesenktem Kopf Tannenkränze auf die Gräber legt? Warum wird in Mexiko an diesem Tag getanzt, gelacht und wild gefeiert, während man bei uns schweigt und ein Grablicht anzündet? Es scheint, als stünden sich die Brauchtümer zum 1. November (dia de los muertos in Mexiko, Allerheiligen in Europa) diametral gegenüber. Doch haben die beiden Kulturen in dieser Hinsicht wirklich so wenig mit einander zu tun? Es gibt zahlreiche Gemeinsamkeiten und Gegensätze und unendlich viel Stoff für einen spannenden Vergleich zwischen der mexikanischen und schweizerischen Sicht auf den Tod.

Zahlreiche Spielorte und Partner in der Schweiz (Gare du Nord, Kaserne, Kunsthalle, Tinguely-Museum, u.a.) und in Mexiko (Festival del Mexico, UNAM, u.a.) beschäftigten sich künstlerisch mit den Totenritualen beider Kulturen. In einem mehrtägigen "Reigen" durch Basel stand die künstlerische Reflexion über den scheinbar so unterschiedlichen Umgang mit dem Tod in der Schweiz und in Mexiko im Zentrum.

Im März 2007 fand das Pendant dazu in Mexiko statt. Bedeutende Partner wie Mexikos grösstes Festival "Festival del Mexico en el Centro Histórico" und die Universität UNAM beteiligten sich und präsentierten Schweizer Produktionen in Mexiko.

KÜNSTLERISCHE LEITUNG
Desirée Meiser
Gualtiero Dazzi (Musik)

PROJEKTLEITUNG und KOORDINATION
Ursula Freiburghaus, Basel
Johanna Schweizer, Basel

www.fchmexico.com

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